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Warntag2020, ja wo war der denn?

Eigentlich sollten doch alle Bürger am Warntag auf allen Kanälen einen Probealarm erhalten…

… Doch hier blieb alles ruhig. Keine Sirenen, nix am Handy, und da hier auch kein Radio/TV lief, blieb auch dieser Kanal still.

Klar, so ein Probealarm ist ja genau dafür da: Festzustellen wo etwas nicht funktioniert. Und vor dem Hintergrund, dass dies der ersten Probealarm seid rund 30 Jahren war, musste auch davon ausgegangen werden, dass einiges mehr nicht funktioniert. Aber so garnix, ist dann doch ein bisschen peinlich, oder?

Wie soll in Deutschland eigentlich Katastrophenschutz funktionieren, wenn es nicht möglich ist die Bevölkerung ausreichend zu informieren? Es liegt in der Natur der Sache das Vorwarnzeiten in Katastrophenfällen eh immer nur (viel zu) kurz vorher möglich sind. Und aus zahlreichen Beispielen rund um den Globus wissen wir, dass jede zusätzliche Minute mehr - die vorher gewarnt werden kann - Leben rettet.

Stellt sich nun raus, zuviele Sirenen wurden abgebaut und die Benachrichtigung über APP's funktioniert auch nicht zufriedenstellend. Dabei ist im Mobilfunk ausdrücklich ein sogenannter Cellbroadcast vorgesehen, der auch in allen Mobiltelefonen bereits in der Hardware unterstützt wird. Damit ist es möglich an alle empfangsbereite Endgeräte in einen oder mehreren Mobilfunk-Bereichen eine Sonder-SMS zu senden, welche die Geräte dann direkt anzeigen.

Warum stattdessen auf APP's gesetzt wird, die erst extra installiert werden müssen, die den Benutzer ausspionieren, bestimmte Schnittstellen voraussetzen die nicht in allen Geräten vorhanden sind, ist einfach nicht nachzuvollziehen.

Ich fühle mich jedenfalls vom dieser Alamierungsprobe verschaukelt und frage mich wie da eine ernsthafte Katastrophenschutz-Warnung die Bevölkerung erreichen soll?

Wie habt Ihr das erlebt, was meint Ihr dazu?

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  • Zuletzt geändert: 2020-09-11 12:16